Pre-Planning- und Reporting-System für öffentliche Stellen

Aus Potenzialflächen werden berichtsfähige Maßnahmenakten.

Citifyer unterstützt öffentliche Stellen dabei, Klimaanpassung, Entsiegelung und urbane Resilienz von der Fläche bis zur dokumentierten Maßnahme vorzubereiten: mit Problemclustern, Wirkmetriken, Kosten, Varianten und erzeugbaren Unterlagen.

Fläche bis Dokument Wirkmetriken & Kosten Reporting & Briefing
Warum jetzt?

Klimaanpassung wird strategisch, organisatorisch und berichtsbezogen verbindlicher.

Citifyer ersetzt keine amtlichen Verfahren. Die Anwendung schafft strukturierte Vorplanung und nachvollziehbare Maßnahmenunterlagen für Verwaltung, Abstimmung, Förderung und Reporting.

KAnG § 8

Klimaanpassung ist bei Planungen und Entscheidungen öffentlicher Stellen zu berücksichtigen. Dazu gehören auch Starkregen, Trockenheit, Bodenerosion und lokale Wärmeinseln.

Konzepte und Maßnahmen

Länder, Landkreise und Kommunen brauchen verwertbare Grundlagen für Konzepte, Maßnahmenkataloge, Fortschreibung und Berichtsfähigkeit.

Niedersachsen als Beispiel

Das Entsiegelungskataster zeigt Potenzialflächen. Citifyer setzt eine Ebene tiefer an: konkrete Fläche, konkrete Maßnahme, konkrete Akte.

Kreislaufwirtschaft

Rückbau, Bauschutt, Aushub und Ersatzbaustoffe sind Teil der fachlichen Planung. Kosten und Materialströme müssen nachvollziehbar bleiben.

Rechtlicher Arbeitsdruck

Behörden brauchen belastbare Vorlagen, nicht nur Kartenpunkte.

Klimaanpassung wird nicht allein über eine gezeichnete Fläche steuerbar. Für Verwaltung, Förderkommunikation und Fachplanung müssen Ziel, Problem, Maßnahme, Kostenrahmen, Materiallogik und erwartete Wirkung zusammen dokumentiert werden.

Von der Risikoanalyse zur konkreten Maßnahme

Risikoanalysen zeigen, wo gehandelt werden muss. Citifyer zeigt, welche Maßnahme auf welcher Fläche sinnvoll ist.

Klimarisikoanalysen, Starkregenkarten, Hitzeanalysen, Entsiegelungskataster und Klimaanpassungskonzepte entstehen typischerweise bei Bund, Ländern, Landkreisen, Kommunen oder beauftragten Fachstellen. Sie zeigen, wo Risiken bestehen: etwa Hitze, Starkregen, Versiegelung, Abflussprobleme, Trockenheit, Bodenerosion oder fehlende Grün- und Schattenstrukturen.

Die Lücke liegt zwischen Risiko und Umsetzung.

Eine Risikoanalyse kann sichtbar machen, dass ein Quartier stark überhitzt, ein Parkplatz vollständig versiegelt ist oder bei Starkregen Oberflächenwasser nicht ausreichend zurückgehalten wird. Daraus ergibt sich aber noch nicht automatisch, welche Maßnahme auf der konkreten Fläche fachlich am besten geeignet ist und welche Zielwerte sie unterstützt.

Die Herausforderung für Behördenmitarbeiter.

In der Praxis müssen Mitarbeitende entscheiden, ob eine Fläche eher entsiegelt, bepflanzt, verschattet, wasserdurchlässig befestigt oder mit Rückhalte- und Verdunstungselementen kombiniert werden sollte. Gleichzeitig muss nachvollziehbar bleiben, auf welche geforderten Werte die Maßnahme einzahlt: Rückhalt, Versickerung, Abflussminderung, Grünfläche, Kühlung, Beschattung, Bodenfunktion oder Kostenrahmen.

Citifyer macht Risikoanalysen operativ nutzbar.

Citifyer übernimmt nicht die Erstellung der Risikoanalyse. Die Anwendung setzt danach an: erkannte Risiken werden als Problemcluster auf konkrete Maßnahmenflächen übertragen. Passende Hauptmaßnahmen, Alternativen und Zusatzmaßnahmen werden zugeordnet, auf die Fläche gemappt und mit Wirkmetriken, Kostenrahmen, Bauschritten, Materiallogik, Lageplan und Dokumentation verbunden.

Beispiel: Hitze und Starkregen auf einer versiegelten Fläche.

Zeigt eine kommunale Hitzeanalyse eine lokale Wärmeinsel und weist eine Starkregenkarte zugleich auf erhöhten Oberflächenabfluss hin, ist der Handlungsbedarf klar. Citifyer hilft dann, geeignete Maßnahmen wie Entsiegelung, Baumpflanzung, wasserdurchlässige Beläge, Verdunstungsflächen oder Verschattungselemente zu vergleichen. Anschließend wird sichtbar, welche Wirkung die gewählte Maßnahme auf Rückhalt, Versickerung, Abflussminderung, Grünfläche, Kühlung, Beschattung und Kostenrahmen hat.

Das Ergebnis ist eine berichtsfähige Maßnahmenakte.

Aus Risiko, Fläche und Maßnahme entsteht ein dokumentierbarer Arbeitsstand. Behörden können objektbezogen oder kumuliert darstellen, welche Maßnahmen geplant sind, welche Wirkwerte erwartet werden, welche Kostenrahmen entstehen und welche Unterlagen für interne Entscheidung, Förderung, Briefing oder Reporting benötigt werden.

Workflow

Von der Fläche zur Maßnahmenakte.

Ein standardisierter Ablauf für Vorplanung, Vergleichbarkeit und Dokumentenerzeugung.

1

Fläche erfassen

Verantwortungsraum, Fall und Maßnahmenfläche auswählen oder zeichnen.

2

Problem zuordnen

Hitze, Starkregen, Versiegelung, Abfluss oder Grünmangel strukturiert erfassen.

3

Maßnahmen wählen

Hauptmaßnahme, Alternativen und Zusatzmaßnahmen vergleichen.

4

Wirkung berechnen

Wirkmetriken, Kostenrahmen und Varianten konsistent auswerten.

5

Dokument erzeugen

Maßnahmenakte, Briefing, Förderbeiblatt oder Reportingbericht zusammenstellen.

Kosten, Bauschritte und Material

Die Anwendung übersetzt Maßnahmen in Kostenrahmen, Mengen und Bauschuttlogik.

Für Behörden reicht es nicht, nur die ökologische Wirkung einer Maßnahme zu sehen. Eine Fläche muss auch als Vorhaben vorbereitet werden: mit Bauschritten, Materialpositionen, Mengenlogik, Rückbau, Bauschutt, Aushub, Entsorgung, Baustellenkosten und Pflegeanteilen.

Citifyer stellt diese Werte als Vorplanungs- und Kostenrahmen dar. Die Zahlen ersetzen keine Ausschreibung und keine Ausführungsplanung, schaffen aber eine nachvollziehbare Grundlage für interne Abstimmung, Förderkommunikation und Ingenieurbüro-Briefing.

Bauschritte je Maßnahme

Eine Maßnahme wird nicht als Pauschalwert betrachtet, sondern in vorbereitende Schritte wie Rückbau, Aushub, Unterbau, Materialeinbau, Pflanzung, Pflege oder technische Ausstattung gegliedert.

Bauschutt, Aushub und Entsorgung

Rückbau und Entsiegelung erzeugen Materialströme. Die Maßnahmenakte macht sichtbar, welche Positionen für Bauschutt, Boden, Straßenaufbruch, Verwertung oder Entsorgung relevant werden können.

Kostenrahmen statt Bauchgefühl

Aus Fläche, Maßnahme, Bauschritten und Mengenlogik entsteht ein transparenter Kostenrahmen. So werden Varianten vergleichbar und offene Kostenrisiken früher sichtbar.

Wichtig für Förder- und Planungsunterlagen

Kosten werden dokumentierbar: je Maßnahmenfläche, je Maßnahme und kumuliert. Förderfähige Kostenarten, Nachweise und tatsächliche Einheitspreise müssen im konkreten Verfahren trotzdem separat geprüft werden.

Produktmodule

Alles, was aus einer Fläche eine verwertbare Maßnahmenakte macht.

Karten- und Flächenlogik

Problemcluster und Maßnahmenbibliothek

Wirkmetriken-Dashboard

Kosten- und Variantenvergleich

Reporting- und Dokumentenbaukasten

Dokumentenablage und Maßnahmenakten

Wirkmetriken

Planungswerte, nicht Behauptungen.

Die Werte machen Maßnahmen vergleichbar, ersetzen aber keine Ausführungsplanung, kein Gutachten und keinen behördlichen Nachweis.

Rückhalt m³/a
Versickerung m³/a
Abflussminderung m³/a
Grünfläche
Baumkronenbeitrag
Beschattete Fläche
Kühlung Stufe
CO₂-Bindung kg/a
Entsiegelte Fläche
Bodenfunktionsbeitrag
Dokumente und Use Cases

Dokumente für Verwaltung, Förderung, Planung und Reporting.

Die Maßnahmenakte verbindet Flächenbezug, Maßnahmenlogik, Wirkwerte, Kosten und Lageplan. Daraus entstehen unterschiedliche Unterlagen für unterschiedliche Empfänger.

Maßnahmenakte

Objektbezogene Unterlage mit Fläche, Fall, Maßnahme, Kosten, Metriken und Karte.

Förderunterlage

Fachliches Beiblatt für geplante Maßnahmen, Wirkannahmen und Kostenrahmen.

Ingenieurbüro-Briefing

Planungsrelevante Zusammenfassung für technische Prüfung und weitere Ausarbeitung.

Interne Entscheidungsvorlage

Kontext, Maßnahme, Varianten, Kosten und Risiken für Abstimmung und Gremien.

Reportingbericht

Kumulierte Auswertung für übergeordnete Stellen, Programme und Fortschreibung.

Kommunikationsbriefing

Verständliche Darstellung für interne Kommunikation, Öffentlichkeit oder Projektpartner.

Länder und Landesstellen

Standards, Auswertung und Berichtsfähigkeit.

Landkreise und kreisfreie Städte

Konzepte, Koordination und Maßnahmenkataloge.

Kommunen und Fachämter

Konkrete Flächen, Fälle und Maßnahmenplanung.

Planungs- und Ingenieurpartner

Empfänger strukturierter Projekt- und Maßnahmeninformationen.

Pilotierung und Verwaltungsmodelle

Pilot-, Kommunal-, Landkreis- und Landesmodelle auf Anfrage.

Citifyer wird für unterschiedliche Verwaltungsebenen und Einsatzszenarien aufgebaut. Deshalb erfolgt die Einführung nicht über starre Standardpakete, sondern über passende Modelle für Pilotierung, kommunale Nutzung, Landkreis-Koordination oder landesweite Standardisierung.

Modelle nach Verwaltungsebene

Pilotmodell

Für erste Maßnahmenakten, Testflächen, interne Bewertung und fachliche Abstimmung.

Kommunalmodell

Für Fachämter, konkrete Maßnahmenflächen, Förderunterlagen und interne Entscheidungsvorlagen.

Landkreis- und Stadtmodell

Für Koordination, vergleichbare Maßnahmenakten und die Fortschreibung von Klimaanpassungskonzepten.

Landesmodell

Für Standardisierung, übergreifende Auswertung und strukturierte Datenbasis zwischen Kommunen, Landkreisen und Land.

Häufig gestellte Fragen